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Individuelle Präsentationen und Grafiken - Diese Design-Tools machen es ganz leicht!

Um Kunden und Kooperationspartner zu überzeugen, braucht es professionellen und individuellen Content. Aber man muss kein Photoshop- oder Power-Point-Profi sein, um ansprechende Grafiken und interaktive Präsentationen zu erstellen. Gerade im Bereich Design gibt es unzählige kostenlose oder kostengünstige Design-Tools, deren Bedienung sich für den Nutzer schnell erschließt.

Individuelle Präsentationen und Grafiken - Diese Design-Tools machen es ganz leicht!

Ähnlich wie im Bereich Kommunikations-Tools, die in unserem vorhergehenden Blog-Artikel präsentiert wurden, bieten wir Ihnen einen Überblick über unsere Favoriten.

Allgemeine Design-Tools

So finden Sie die passende Schrift und Farbe:

Das Problem ist Ihnen sicher auch bekannt: Sie sehen irgendwo auf einer Website eine schöne Schriftart oder Farbe, können diese aber nicht identifizieren. Eine Lösung für dieses Problem bieten Whatfont und Colorzilla. Bei beiden handelt es sich um AddOns für den Browser, die nachher auch über die Menüleiste des Browsers aufgerufen werden können. Colorzilla funktioniert sowohl für Firefox als auch für Chrome, während die AddOn-Alternative für Firefox von Whatfont, FontFinder heißt. Wer keine weiteren AddOns für seinen Browser installieren möchte, kann aber auch den Online-Dienst WhatTheFont und die kostenlose Software ColorPic nutzen.

Das Thema Design ist nicht zu unterschätzen. Auf Websites bedingt gutes Design gleichzeitig Usability. Ein gut gestalteter Flyer hebt automatisch die wichtigsten Informationen hervor. Ein passendes Bild zum Posting sagt etwas über den Inhalt aus und macht neugierig. Genauso wie Zuhörer einer interaktiven und optisch ansprechenden Präsentation mehr Aufmerksamkeit schenken. Die folgenden Tools sind - was Design angeht - absolute Allrounder.

Canva

Kaum ein Design-Tool ist so vielfältig und so günstig wie Canva. Zudem überzeugt es mit seiner Übersichtlichkeit und leichten Bedienung. Zunächst werden Ihnen verschiedene Formate zur Auswahl angeboten, zugeschnitten auf Präsentationen, Social-Media-Kanäle oder einfache A4-Flyer. Danach können Sie entweder eine bereits vorhandene Vorlage verwenden, oder Sie lassen sich inspirieren und kreieren etwas neues. Mit der breiten Farbpalette, den verschiedenenen Schriftarten, -stilen und Formen schöpfen sich die Design-Möglichkeiten gefühlt nie aus. Die kostenlose Basis-Version ist bereits sehr umfangreich, und selbst die kostenpflichtige Version, je nach Nutzeranzahl, erschwinglich.

Eine weitere nützliche Online-Software von den Canva-Machern ist Calluna. Damit können Sie die perfekte Kombination für jeden Schrifttyp finden. Hilfreich sind dabei vor allem die Beispiele von bereits bestehenden Website-Designs. Ein ähnliches Tool ist auch von Google verfügbar, Google Fonts.

Ludus

Ebenfalls sehr vielfältig ist das Design-Tool Ludus, welches zwar noch in den Kinderschuhen steckt, aber bereits in der Preview überzeugt. Genau wie Canva lässt sich hier Content für die verschiedensten Formate erstellen, besonders Website-Slider mit multimedialem Content sind mit Ludus kein Problem. Das intuitive drag-and-drop-Verfahren ist sehr vielversprechend. Im Gegensatz zu Canva ist die Basisversion schneller ausgeschöpft, da sie nur 20 Präsentationen beinhaltet. Der professionelle Einzelzugang mit 99 Euro pro Jahr ist preislich aber auch völlig im Rahmen. Noch ist das Tool nicht in Gänze erhältlich, Sie können sich per E-Mail jedoch einen kostenlosen „early access“ schicken lassen.

Google Web Designer

Ein weiteres, sehr umfangreiches Design-Tool, wird von Google mit Google Web Designer angeboten. Wie der Name schon verrät, soll das Tool hauptsächlich zum Designen von Websites dienen, allerdings können Sie damit auch einfache Grafiken erstellen. Das besondere am Google Web Designer ist, dass Sie sich völlig auf die Gestaltung Ihrer Grafik oder Website konzentrieren können, während Google im Hintergrund das HTML und CSS generiert. Sie können die Grafiken aber auch in den gängigen Datei-Formaten abspeichern und auch als Laie ganz leicht tolle Animationen erstellen. Besonders revolutionär könnte das Programm dadurch werden, dass laut Google alle erstellten Websites und Grafiken responsiv seien sollen. Ein ähnliches Programm existiert bereits in der Adobe Creative Cloud und heißt „Muse“. Im Gegensatz dazu, soll Google Web Design aber kostenloszur Verfügung gestellt werden. Aktuell ist das Projekt noch in der Test-Phase, es gibt aber bereits eine Beta-Version zum downloaden.

Adobe Experience Design

Wenn Sie gerne einen Einblick ins Adobe-Universum gewinnen möchten, ohne dabei direkt mit Photoshop oder Illustrator konfrontiert zu werden, dann könnte Sie Adobe Experience Design interessieren. Die Software ist zwar eigentlich zum Designen von Websites gedacht, eignet sich aber auch für die Erstellung von anderem grafischen Content. Die Spanne von Funktionen ist hier um einiges übersichtlicher als bei den sonstigen Adobe Anwendungen. Das Tool befindet sich aktuell in der Beta-Version und ist kostenlos verfügbar.

Design-Tools für interaktive Präsentationen

Präsentationen gehören in vielen Unternehmen zum beruflichen Alltag. Neben guter Didaktik lassen sich Zuhörer auch durch eine übersichtliche und ansprechende Gestaltung überzeugen. Im Idealfall gestalten Sie eine Präsentation interaktiv und mit multimedialen Content. Die folgenden Tools können Ihnen dabei eine große Hilfe.

Prezi

Mit Prezi lassen sich nicht nur Präsentationen für einen Vortrag sondern auch zum Einbinden auf der eigenen Website erstellen. Das besondere an dieser Software ist, dass Präsentations- und Storytelling-Elemente verbunden werden. Der Zuhörer oder User kann sich selber durch die Informationen klicken, womit diese, laut wissenschaftlicher Studie, besser aufgenommen werden. Zur Orientierung werden Ihnen eine Vielzahl an Vorlagen geboten. Der Nachteil ist, dass Ihnen in der Basisversion Ihre eigenen Präsentation nur online zur Verfügung stehen und nicht geschützt, also auch für andere User einsehbar sind. Für 19,90 Euro im Monat können Sie die Kontrolle über die Zugriffsberechtigungen erwerben, und Ihre Präsentationen auch offline ansehen. Für Präsentation, die der Öffentlichkeit zugänglich sein sollen, ist die Basisversion völlig ausreichend.

Thinglink

Thinglink bietet einen galanten Weg, Bilder mit Informationen zu verknüpfen, um so Emotionalität zu schaffen. Wie auch bei Prezi bietet Thinglink dem Zuhörer/User die Möglichkeit sich durchzuklicken. Zudem lässt sich auch multimedialer Inhalt einfach einbinden. Auch hier ist die Präsentation in der Basisversion für Sie nur online verfügbar. Die Anzahl von Personen, die, die Präsentation einsehen können, ist auf 1000 Viewer pro Monat begrenzt. Für kleinere Unternehmen sollte dies jedoch völlig ausreichend sein. Für eine höhere Viewer-Zahl, das Downloaden der Präsentation oder Erstellen und Einbinden von 360°-Videos fallen monatliche Kosten von 20 Euro aufwärts an. Die Kosten variieren, je nachdem welche der genannten Features Sie nutzt wollen, stark.

Google Präsentationen

Wenn Sie auf der Suche nach einem soliden Präsentations-Tool sind, das ähnlich wie PowerPoint aufgebaut ist, empfehlen wir Google Präsentationen. Das Tool ist quasi eine abgespeckte online Version von Microsofts PowerPoint und sogar mit PowerPoint kompatibel. Für den Zugriff auf diese online Software brauchen Sie lediglich einen bestehenden Google Account. Die Vorteile von Google Präsentationen: Sie können online und offline an ihren Präsentationsfolien arbeiten und haben ihre Präsentationen online immer verfügbar. Sie müssen also nie wieder Angst davor haben, ihre Präsentation zuhause zu vergessen. Generell merkt man, dass Google versucht Microsoft Produkte vom Markt zu verdrängen. Neben dem Google Präsentations-Tool gibt es auch Google Docs, das viel Ähnlichkeit mit Microsofts Word aufweist, und Google Tabellen, das sehr an Excel-Sheets erinnert.

Tipps für Präsentationen

Selbst die besten Design-Tools nützen nichts, wenn die Grundregeln für Präsentationen nicht beachtet werden. Achten Sie daher beim Erstellen und Vortragen auf folgende Aspekte:

Design

  • sinnvolle Inhaltsstruktur
  • max. zwei verschiedene Schriftarten
  • serifenlose Schrift
  • eine Kernaussage pro Folie
  • einheitliche Grundgestaltung

Vortrag

  • Augenkontakt zum Publikum suchen
  • langsam und deutlich sprechen
  • Mut zur Pause
  • Publikum anhand von Fragen einbeziehen
  • offene Körperhaltung
  • bewegen während des Vortrages

Tools für Infografiken

Zu jeder guten Präsentationen gehören repräsentative Infografiken, damit der Zuhörer nicht von Zahlen erschlagen wird. Die Erstellung solcher Grafiken wird meistens über Excel gewährleistet, was aber entsprechende Vorkenntnisse erfordert. Zudem sind die Gestaltungsmöglichkeiten dort recht begrenzt. Alternativ gibt es Online-Tools, die bereits bestehende Infografiken bereitstellen, wie Statista, oder solche, bei denen Sie aus einer Tabelle ganz leicht selbst eine Infografik generieren können.

Infogram

Infogram erfreut sich unter der informativen Grafik-Software besonderer Beliebtheit, da es sehr einfach zu bedienen ist. Diesen Vorteil haben auch die Schöpfer des Präsentations-Tools Prezi erkannt, und sind im Mai 2017 mit Infogram fusioniert. Im Gegensatz zur Konkurrenz bietet Infogram eine eigene Tabelle, in der die benötigten Daten eingetragen werden können. Sie brauchen also kein Excel-Sheet als Grundlage, und müssen auch nicht zwischen zwei Programmen hin und her switchen. Falls allerdings bereits ein Excel-Sheet besteht, kann dieses auch genutzt werden. Sobald das Dokument fertig ausgefüllt ist, werden Ihnen verschiedene Info-Grafiken zur Auswahl angeboten, die Sie alle individuell anpassen können. Bereits in der Basisversion lassen sich so über 35 Infografiken erstellen und anpassen. Für weitere Funktionen fallen kosten von monatlich 20 Euro aufwärts an.

Datawrapper

Der große Vorteil von Datawrapper ist, dass Sie bis zu 10.000 Infografiken kostenlos erstellen können. Im Gegensatz zu Infogram ist hier allerdings vorausgesetzt, dass die Daten bereits in ein Excelsheet eingespeist worden sind. Die Excel-Datei können Sie dann einfach per drag-and-drop in den Datawrapper ziehen, der eine Infografik generiert. Infografik-Typ und Farben lassen sich dann nach belieben optimieren. Um die Grafiken als Datei-Formate wie jpg oder png zu exportieren, braucht es leider einen kostenpflichtigen Zugang. Auch in diesem Fall liegen die Kosten bei 20 Euro aufwärts, je nach gewünschtem Feature. Falls man die Grafik nur als Standbild und nicht interaktiv braucht, ist es rechtlich nicht illegal, einen Screenshot zu machen und diesen zu verwenden.

HubSpot Infographic

Auch auf den Sozialen Netzwerken sind informative und gut gestaltete Infografiken gefragt. Die Online Marketing Firma HubSpot bietet Ihnen dafür kostenlose Templates mit HubSpot Infographic, in denen Sie eine Geschichte erzählen und dafür eigenen Text und Infografiken einsetzen können. Die Software ist vollkommen kostenlos verfügbar, Sie müssen lediglich Ihren Namen und E-Mail-Kontakt hinterlegen. Diese Daten werden natürlich vertraulich behandelt. Danach bekommen Sie regelmäßig neue Gratis-Templates zugeschickt.

Tools für das multimediale Storytelling

Gerade im Bereich Content Marketing wird der Bereich Storytelling immer wichtiger für die Gewinnung und Bindung von Kunden. Denn eine gute Geschichte, die mit Fakten, Videos und Bildern untermalt wird, bleibt besser im Gedächtnis haften als ein reiner Infotext. Mit den folgenden Tools können Sie die Geschichte Ihres Unternehmens, einer Person oder eines einzelnen Produktes erzählen.

Timeline knightlab

Das tolle an Timeline von knightkab ist, dass dieser Service Open Source und damit kostenlos ist. Generell besteht knightlab aus einer Organisation von Studenten, die jedes Jahr in Projektarbeiten nützliche und kostenlose Online-Software entwickeln. Mit Timeline lässt sich eine responsive Grafik zum Durchklicken erstellen, die optisch an ein Buch erinnert, das man durchblättert. Das Einzige, was Sie für die Nutzung von Timeline brauchen, ist ein Google Account. Auf der Website von Timeline knightlab können Sie sich eine vorgefertigte Google-Tabelle herunterladen, in die Sie dann Daten sowie Bild- und Videolinks eintragen. Wenn die Tabelle ausgefüllt ist, schieben Sie diese auf der Timeline-Site ins drag-and-drop-Menü. Die Software generiert Ihnen dann Ihre Timeline sowie einen iframe-Link zum Einbinden der Grafik auf der eigenen Website.

StoryboardThat

Ein ganz spezielles Storytelling-Tool im Comic-Look ist StoryboardThat. Auch künstlerisch begrenzt-begabte Personen können somit einen lustigen Comic erstellen, der etwas über das Produkt erzählt - oder ein paar Insider aus dem Firmenalltag zum Besten gibt. Gerade, wenn Sie ein junges Publikum erreichen möchten, bietet sich dieses Tool an. Denn die Grafiken lassen sich gerade auf populären Plattformen wie 9Gag oder auf den sozialen Netzwerken super platzieren. Leider ist die Software in der Basisversion nicht wirklich zu empfehlen, da die Gestaltungsmöglichkeiten sehr begrenzt sind und die Grafiken nicht kommerziell genutzt werden dürfen. Allerdings sind sowohl ein Einzel- als auch ein Firmenzugang sehr günstig, und, wenn Sie genug Grafiken produziert haben, können sie den Zugang auch ohne großen Aufwand wieder stornieren.