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Der ergonomische Arbeitsplatz - So schaffen Sie optimale Arbeitsbedingungen

Bei der Einrichtung des Arbeitsplatzes fließt nicht nur viel Budget in technische Voraussetzungen, Hardware und Infrastruktur. Auch die Büromöbel gehen ordentlich ins Geld. Wer denkt, hier auf zweitklassige Ausstattung zurückgreifen zu können, spart am falschen Ende. Denn rein wirtschaftlich betrachtet, rechnet sich die Investition in ergonomische Möbel und damit die Gesundheitsförderung der Mitarbeiter.

Der ergonomische Arbeitsplatz - So schaffen Sie optimale Arbeitsbedingungen

Mobiliar ist teuer. Gute Schreibtischstühle sind es ganz besonders. Warum es sich trotzdem lohnt, hier auf sehr gute Qualität zu achten, worauf es dabei ankommt, und auf welchen Einrichtungsgegenständen des Arbeitsplatzes der Fokus liegen sollte, zeigen wir Ihnen hier.

Der Gesetzgeber regelt in verschiedenen Richtlinien wie dem Arbeitsschutzgesetz die Arbeitsbedingungen für Angestellte. Diese beziehen sich vornehmlich auf Lärmbelastung, Pausenregelung und Vorschriften zur Bildschirmzeit. In den Normen ist zwar auch festgelegt, wie Schreibtisch und Bürostuhl auszusehen haben, in der Praxis werden diese jedoch oft nicht beachtet. Und so bleibt die Forderung nach guten Sitzmöbeln und verstellbaren Arbeitstischen oft ein leerer Wunsch.

Positiver Nebeneffekt

Ein weithin unbekanntes Argument für den ergonomischen Arbeitsplatz: Studien haben gezeigt, dass sich mit den richtigen Bedingungen Arbeitsabläufe effizienter gestalten lassen und sich sogar die Fehlerquote reduziert.

Doch kann sich die Investition schon nach kurzer Zeit lohnen, stellt man einmal die Ausfallzeiten durch Krankentage als Kostenpunkt gegenüber, die allein durch Rückenerkrankungen entstehen. Nach einer Untersuchung der Techniker Krankenkasse waren im Jahr 2015 Rückenerkrankungen für beinahe die Hälfte aller Krankschreibungen verantwortlich. Dass Prophylaxe sich lohnt, liegt auf der Hand.

Der ergonomische Schreibtischstuhl

Erkrankungen des Skelett- und Muskelapparates sind einer der häufigsten Gründe für Berufsunfähigkeit, der meist eine lange Leidens- und Krankschreibungsgeschichte voran geht. Bewegungsmangel und zu langes Sitzen sind als Faktoren mitverantwortlich für einige der größten Volkskrankheiten in unserer Gesellschaft.

Ein ergonomischer Stuhl ist daher der wichtigste Aspekt bei einem ergonomischen Arbeitsplatz. Er sollte möglichst viele Einstellmöglichkeiten bieten, damit sich Mitarbeiter jeder Größe die optimale Sitzposition schaffen können. Dazu gehören:

  • variable Höhe
  • bewegliche Arm- und Rückenlehnen
  • neigbare Sitzfläche
  • Breite von 40 - 48 cm

In der optimalen Sitzposition stehen Ober- und Unterschenkel im rechten Winkel zueinander. Der Rücken ist im sogenannten offenen Sitzwinkel leicht nach hinten geneigt und berührt die Rückenlehne; dabei erhält er Stütze auf Lendenhöhe.

Der optimale Schreibtisch

Neben der Größe der Schreibtischfläche, die genug Platz für Arbeitsmaterialien und genügend Bewegungsfreiheit auch unter dem Tisch bieten sollte, ist vor allem die Höhe entscheidend. Die wichtigsten Merkmale des ergonomischen Arbeitstisches:

  • bietet eine Handbreit Platz zwischen Bein und Tischplatte
  • die Ellenbogen liegen auf der Platte auf
  • die Hände haben 10 cm Platz zur Tastatur
  • Höhenverstellbarkeit

Gerade der letzte Aspekt eines höhenverstellbaren Schreibtisches ist zwar in der Umsetzung am aufwändigsten, bietet jedoch die beste Vorsorge vor Haltungsschäden. Viele Arbeitnehmer schätzen es sehr, ihre Arbeitsposition so flexibel wie möglich wählen zu können. Dazu gehört optimaler Weise die Möglichkeit zwischendurch auch im Stehen arbeiten zu können.

Generell gilt: Es gibt nicht die pauschal beste oder richtige Haltung am Schreibtisch. Am gesündesten ist das „dynamische Sitzen“, bei dem möglichst häufig die Position variiert wird und man möglichst nicht länger als eine halbe Stunde in der gleichen Haltung verharrt.

Ein einwandfreier Bildschirm

Die Bildschirmarbeitsverordnung sieht vor, dass wir möglichst fünf Minuten pro Stunde eine Bildschirmpause einlegen sollten. Das schont die übermüdeten Augen, zumal wir bei intensiver Bildschirmarbeit unbewusst vergessen zu zwinkern und trockene Augen bekommen. Zusätzlich sollte der Monitor einige Mindestanforderungen erfüllen:

  • 50 cm Abstand zu den Augen bei einem 17-Zoll-Bildschirm
  • Oberkante auf Augenhöhe
  • möglichst reflexionsarm

Kleine Monitore sind nicht mehr zeitgemäß und sollten regelmäßig gegen neuere Modelle ausgetauscht werden. Das spart nicht nur Energie, sondern fördert noch einen ganz anderen wirtschaftliche Aspekt. Eine Studie der Universität Gießen hat gezeigt, dass Personen an einem 24-Zoll-Monitor um 52 Prozent schneller arbeiten als an einem 18-Zoll-Monitor-Gerät.

Die störungsfreie Umgebung

Weitere Aspekte, die weniger die Ergonomie betreffen, verbessern ebenfalls die Arbeitsqualität für die Angestellten und damit indirekt die Arbeitsergebnisse:

  • Achten Sie auf angemessenen Lärmschutz.
  • Ausreichendes Tageslicht wirkt Müdigkeit entgegen und steigert die Produktivität.
  • Frische, sauerstoffreiche Luft steigert die Konzentration und beugt Krankheiten vor.

Fazit: Den Gesundheitsschutz der Mitarbeiter ernst zu nehmen und durch ergonomische Arbeitsplätze zu unterstützen, lohnt sich. Die Investition in geeignete Arbeitsmittel rechnet sich durch die geringere Anzahl von Krankentagen und eine sinkende Fehlerquote.