Kopierer Leasing
Geld gespart durch Miete statt Kauf

Analog- oder Digitalkopierer?

Der Markt für Kopierer ist groß: Vom kleinen Tischkopierer für den Schreibtisch bis hin zu großen Standgeräten, die viele tausend Seiten pro Monat kopieren können gibt es Modelle für jeden Bedarf. Doch die Fotokopierer unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich Ihres Einsatzbereichs. Auch technologisch ist das Angebot heutzutage stark differenziert.

Eines haben aber alle modernen Kopiergeräte gemeinsam: Sie basieren auf digitaler Bildverarbeitung. Die ersten Kopiergeräte, die in den 1960er Jahren Einzug in die Büros weltweit gehalten haben waren hingegen noch Analogkopierer. Bei diesen Geräten konnte das zu kopierende Schriftstück nicht zwischengespeichert werden, mit der Folge, dass für jede gewünschte Kopie das Dokument erneut erfasst und der gesamte Kopiervorgang wiederholt werden musste. Bei größeren Kopiervolumina ein erheblicher zeitlicher Aufwand. Auch aus energetischer Sicht war das analoge Kopieren damit sicher nicht optimal - ein Aspekt, der vor 40 Jahren aber auch noch nicht die Bedeutung hatte, die dem Thema Energieeffizienz heute zu Recht beigemessen wird.

Mit der zunehmenden Digitalisierung von Industrie, Wirtschaft und Technologie im Laufe der 1980er Jahre wurden auch die ersten Digitalkopierer entwickelt. Die neuen digitalen Geräte waren ihren analogen Vorgängern in allen Belangen überlegen und setzten schnell einen neuen Standard im Business- und Office-Segment. Seit den 2000er Jahren sind analoge Kopierer praktisch komplett aus Büros verschwunden. Der wesentliche technologische Unterschied: digitale Kopierer können das eingescannte Schriftstück oder Bild zwischenspeichern. Das zu kopierende Dokument muss also nur einmal erfasst werden und kann dann aus dem digitalen Speicher heraus beliebig oft reproduziert und nach Bedarf bearbeitet werden.

Einmal scannen, beliebig oft drucken: Das spart viel Zeit und Energie und erklärt den schnellen Siegeszug der Digitalkopierer. Ein weitere Vorteil dieser Technologie: Das Dokument liegt direkt in digitaler Form vor und kann so ohne Umweg direkt in die digitalen Arbeitsabläufe eingebunden werden. Als E-Mail versenden, in die Cloud hochladen oder auch faxen direkt vom Kopierer aus ist heute selbstverständlich. Die gigitale Kopie ist damit auch die technologische Voraussetzung für den Multifunktionsdrucker, der sich vor allem in kleineren Unternehmen immer mehr als Printlösung der Wahl durchsetzt.

Geschichte: Der Erfinder der Fotokopie

Ein Mangel an Blaupausen war der Auslöser. In den 1930er Jahren war der Anwalt Chester Carlson es leid, ständig Schriftstücke nicht vervielfältigen zu können, da kein Kohle-Durchschlagspapier mehr vorhanden war. Der Jurist, der praktischer Weise auch eine akademische Ausbildung in Chemie genossen hatte, beschloss, das Problem ein für alle mal zu lösen.

Gemeinsam mit dem deutschen Chemiker Otto Kornei tüftelte Carlson jahrelang an einem alternativen Verfahren zur Vervielfältigung von Dokumenten. Im September 1937 wurde dieses schließlich unter dem Namen Elektrofotografie zum Patent angemeldet.

Doch bis die beiden die Industrie vom Potenzial Ihrer Erfindung überzeugen konnten, sollten noch weitere 7 Jahre vergehen. Erst 1944 gelang es Carlson, das Verfahren der Firma Haloid, spezialisiert auf die Herstellung von Fotopapier, schmackhaft zu machen. Ihr Name heute: Xerox Corporation.

In ganz kleinen Büros oder für den Privatgebrauch können auch Analogkopierer noch ausreichen. In der Regel werden aber in modernen Büros Digitalkopierer zum Einsatz kommen. Nur sie werden den mittlerweile hohen Anforderungen der Unternehmen an Energie- und Kosteneffizienz gerecht. Analog oder digital - diese Frage kann also eindeutig beantwortet werden. Etwas genauer muss dagegen hingeschaut werden bei der Wahl der Druckertechnologie: Was sind die Unterschiede zwischen Tintenstrahl- und Laserdruckern?